Dorint Life - Das Lifestyle-Magazin der Dorint Hotels & Resorts

Gipfelstürmer - Bahnen der Superlative

Die schweizerische Jungfraubahn endet an der mit 3454 Metern höchstgelegenen Eisenbahnstation Europas, und die Zugspitzbahn bringt ihre Fahrgäste auf den höchsten Berg Deutschlands. Beide belohnen die Fahrt mit grandiosen Ausblicken auf die alpine Bergwelt - und sind von den Dorint Hotels in Beatenberg beziehungsweise Garmisch-Partenkirchen aus mühelos zu erreichen.

Seit 1851 ganz oben - das Gipfelkreuz der Zugspitze -- Foto: (c) tontaya/shutterstock

Ferien im Schweizer Dorint Blüemlisalp Beatenberg/Interlaken bieten alles, was das Herz begehrt: 120 Kilometer gut ausgeschilderte Wanderwege durch die saftigen Wiesen des Berner Oberlandes, Golfen, Paragliding, Surfen und Segeln am nahe gelegenen Thuner See. Im Winter bietet das familienfreundliche Beatenberg Ski-, Rodel- und Snowboardspaß für jede Altersgruppe. Gekrönt aber wird der Aufenthalt in dem charmanten Berghotel durch einen Abstecher in die Hochalpen: eine Fahrt mit der Jungfraubahn hinauf in die atemberaubende, zum UNESCO-Welterbe erklärte Bergwelt von Jungfrau, Eiger, Mönch und Aletschgletscher.

Ein Bahnhof auf dem Dach Europas

Die Jungfraubahn feierte in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag, seit 1912 befördert die Zahnradbahn Gäste auf das Jungfraujoch. Auf ihrer Reise durch Fels, Eis und Schnee durchquert sie Eiger und Mönch. Immer wieder geben die Tunnel Ausblicke auf das überwältigende Bergpanorama frei. Die Station "Kleine Scheidegg" bietet eine spektakuläre Sicht auf die berüchtigte Eigernordwand und an der Station "Eismeer" hält die Bahn vor einer bizarr schönen Eis- und Gletscherlandschaft. Nach 50 Minuten und der Überwindung von 1.400 Höhenmetern ist das Jungfraujoch erreicht - und damit der höchste Bahnhof Europas. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein Panoramablick auf ganze 200 Alpengipfel. Im Süden liegt der gewaltige Aletschgletscher, im Norden kann man bis in die Vogesen und den Schwarzwald schauen. Die verglaste Aussichtshalle der "Sphinx" ermöglicht bei jedem Wetter eine Rundumsicht auf die majestätische Kulisse. Wer mit passendem Schuhwerk ausgerüstet ist, kann von hier aus eine einstündige Gletscherwanderung zur Mönchsjochhütte unternehmen. Im Winter ist das Jungfraujoch Startpunkt für eine der schönsten Tages-Skitouren der Alpen: von der Lötschenlücke durch die verschneiten Hochalpen bis hinunter ins Lötschental.

Ganz vorne dabei

Die Jungfraubahn an der Station Kleine Scheidegg: im Hintergrund die Eigernordwand, links das historische „Hotel des Alpes“ aus dem 19. Jahrhundert -- Bildnachweis: © jungfrau.ch

Seit 1970 ist Walter Egger Lokführer bei den Jungfraubahnen. Heute steuert er die Loks nicht mehr selbst, stattdessen beantwortet er die Fragen der Fahrgäste während der Führerstandsfahrten. Maximal zwei Personen dürfen jeden Samstag ganz vorne im Führerstand der Lok mitfahren. "Die meisten interessiert die Technik der Bahnen", sagt Egger. Und mit dem Rollmaterial, wie es in der Fachsprache heißt, kennt er sich aus. Er beantwortet alle Fragen - über das Zahnradsystem, das Zugsicherungssystem oder die außergewöhnliche Stromart. Die Jungfraubahn ist eine von drei Bahnen weltweit, die noch mit Wechselstrom fährt. Eine weitere technische Besonderheit ist die Stromrückgewinnung während der Talfahrt. Drei herabfahrende Züge speisen so viel Strom ins Netz, dass ein Zug damit bergauf fahren kann. Auch die Geschichte der Jungfraubahn kennt Walter Egger genau. Gerne zeigt er seinen Gästen zum Beispiel das Stollenloch, durch das 1936 der dramatische Rettungsversuch für einen Bergsteiger gestartet wurde - zu sehen auch im Kinofilm "Nordwand". Was ihm an seinem Job besonders Spaß macht? "Die strahlenden Gesichter der Zuggäste, wenn sie unser großartiges Bergpanorama sehen."

Endstation Himmel

Die bayerische Zugspitzbahn führt mit einer maximalen Steigung von 250 Prozent von Garmisch über Grainau und den Eibsee hinauf zur Zugspitze. -- Bildnachweis: © Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/Stefan Herbke

Auch die deutsche Seite der Alpen wartet mit spektakulären Gipfelerlebnissen auf.
Das Dorint Sporthotel Garmisch-Partenkirchen ist ein beliebter Ausgangspunkt
für Ausflüge auf die Zugspitze. Der mit 2962 Metern höchste Berg Deutschlands
ist zwar per Wander- und Klettertour zu bezwingen, komfortabler geht es jedoch mit den Zugspitzbahnen. Zunächst geht es mit der Zahnradbahn vom Zugspitzbahnhof in Garmisch-Partenkirchen zum idyllischen Eibsee. Die Eibsee-Seilbahn gewährt malerische Blicke auf den wildromantischen See, bevor sie in das gewaltige Panorama am Zugspitzgipfel eintaucht. Angekommen auf dem Zugspitzplatt geht es weiter mit der Gletscherbahn auf den Gipfel. Dort genießen Besucher einen überwältigenden 360-Grad-Rundumblick auf die Alpenriesen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Aktiv erholen in Garmisch-Partenkirchen

Wer auf dem Rückweg vom Gipfel nicht mit der Eibsee-Seilbahn fahren will, steigt auf dem Zugspitzplatt in die Zahnradbahn um und fährt durch den Zugspitztunnel zurück in den Ort. Dort erwartet den Urlauber die behagliche Gastlichkeit des Dorint Sporthotels Garmisch-Partenkirchen. Mit seinen alpenländischen Chalets wirkt es wie ein kleines, gemütliches Bergdorf. Hier, am Fuße der Zugspitze, finden Urlauber zu jeder Jahreszeit unzählige Möglichkeiten, die Schönheit der Berge aktiv zu genießen. Wintersportlern bietet Garmisch-Partenkirchen traumhafte Bedingungen: 60 Pistenkilometer und 150 Kilometer Langlaufloipen lassen keine Wünsche offen. In Funparks und auf den gigantischen Tiefschneehängen kommen Snowboarder und Freerider voll auf ihre Kosten. Im Sommer ist das Dorint Sporthotel Garmisch-Partenkirchen der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen und Klettertouren. Und wer besonders mutig ist, lässt sich beim Paragliding vor der unvergleichlichen Alpenkulisse durch die Lüfte tragen.

Wann ist die Zugspitze am schönsten?

© Frank Heuer

Drei Fragen an Hannes Krätz, den stellvertretenden Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen, zuständig für Tourismus, Sport und Kultur.


Wie oft sind Sie auf der Zugspitze?

So oft es geht. Als begeisterter Wintersportler während der ganzen Skisaison. Im Sommer lasse ich mir den Wiesn-Countdown mit zünftiger Musi und Bier nicht entgehen. Und im Herbst muss mindestens einmal eine Wanderung vom Gipfel über das Reintal nach Partenkirchen drin sein.

Wie fahren Sie am liebsten auf die Zugspitze und was machen Sie da oben?

Mit der Seilbahn vom Eibsee hinauf auf die Zugspitze, dort auf der Südseite mit der Gipfelseilbahn zum SonnAlpin und mit der Zahnradbahn wieder zurück ins Tal. Mein Geheimtipp: im Winter nach dem Skifahren auf einen heißen Kaffee oder ein kühles Weißbier in die Panorama-Lounge, wo ich den Rundblick auf die unglaubliche Kulisse genieße. Das ist für mich wie ein kleiner Urlaub.

Was sind die Vorzüge der berühmten bayrischen Gastfreundlichkeit?

Bei uns sind herzliche Geselligkeit und ursprüngliche Gemütlichkeit daheim. Wir sind gerne Gastgeber und freuen uns, wenn unsere Gäste etwas von der bayerischen Lebensart "Leben und leben lassen" mit nach Hause nehmen.