Dorint Life - Das Lifestyle-Magazin der Dorint Hotels & Resorts

Glamour zu Wasser und zu Land

Port Adriano © Jose Hevia

Mallorca hat sich in den letzten Jahren zu einem Paradies für Segler und Motorbootfahrer entwickelt. Elegante Häfen laden Wassersportler ein. Aber auch wer keine eigene Yacht besitzt, kann das ganz besondere Flair an den noblen Anlegestellen genießen. Ganz in der Nähe des Dorint Royal Golfresort & Spa in Camp de Mar.

Puerto Portals © Inigo Vega

Was haben Barbara Streisand, Claudia Schiffer, Michael Douglas sowie unzählige andere Schöne und Reiche der Welt gemeinsam? Es ist ihre Liebe zu Mallorca. Im Sommer zieht es sie immer wieder auf die Baleareninsel, um mit luxuriösen Motor- oder Segelyachten die wildromantische Küste, einsame Buchten,Glamour und Lifestyle der Baleareninsel zu genießen. „Aber auch im Winter sind die Yachthäfen in dem Urlaubsparadies beliebte Ausgangsorte, um einzigartige Tagestouren oder mehrtägige Seereisen zu unternehmen“, berichtet Michael Gräff. Der Kapitän einer 33-Meter-Yacht weiß, wovon er spricht. Denn der Eigner seines Schiffs nutzt Mallorca schon lange als Basis und unternimmt von dort gemeinsam mit Gräff wunderschöne Touren. Die größte Baleareninsel ist auf den Ansturm der Haute Volée, die von ihren Schiffsbesatzungen höchste Diskretion verlangt, bestens eingestellt. Über 30 Yachthäfen gibt es auf Mallorca. Alle haben ihren eigenen Reiz und versuchen, sich voneinander abzuheben. Viele der rund 14.000 Liegeplätze befinden sich in einer Handvoll nobler Häfen, die auch Nicht-Yacht-Besitzer in eine ganz besondere mediterrane Stimmung versetzen. Es lohnt sich also, mehrere dieser Ankerplätze anzuschauen. Die Eleganz und Größe der abends einlaufenden Boote überwältigen jeden, der dieses Schauspiel beobachtet, immer wieder aufs Neue.

Mallorca © Thinkstock/iStock: Zoonar RF

LIEGEPLATZ MIT PROMIFAKTOR

Wenn die letzten Schiffe ihre Liegeplätze erreicht haben, beginnt in den Restaurants und Bars der Häfen ein Leben, das man sonst nur aus Film oder Fernsehen kennt. Lebensart der Sonderklasse, lässige Eleganz und eine „Promi-Dichte“, die es an kaum einem an deren Urlaubsziel gibt. Wer diese einzigartige Atmosphäre einmal erlebt hat, wird sie kaum jemals vergessen. Für dieses ganz spezielle Feeling steht zum Beispiel Puerto Portals im Südwesten der Insel. Der Yachthafen mit circa 700 Liegeplätzen rangiert auf Platz eins der edelsten mallorquinischen Schiffsliegeplätze und gehört inzwischen zu den internationalen Top-Adressen wie St. Tropez in Frankreich oder Porto Cervo auf Sardinien. Wer hier sein Boot für eine Nacht abstellen möchte, zahlt für eine 30-Meter-Yacht rund 350 Euro. Allerdings befindet sich sein „Schmuckstück“ dann auch in allerfeinster Nachbarschaft von Yachten, die häufig viele Millionen Euro kosten. Puerto Portals begeistert nicht nur die Fans einzigartiger Segel- und Motoryachten. Auch die Zahl der angesagten Restaurants, Clubs und Bars überwältigt. Dazu gehören derzeit beispielsweise das Tristán Bistround das Tristán Mar des Meisterkochs Gerhard Schwaiger. Wer hier abends seinen Bootsausflug mit dem Essen in einem der beiden Szene-Lokale beenden will, muss sich in der Regel mit anderen Prominenten ein Wettrennen um die heiß begehrten Plätze liefern. Auf Wunsch lässt Schwaiger seine Speisen aber auch direkt auf die edlen Schiffe liefern.

Yacht an Yacht © Puerto Portals

FISCHERDORF MIT NATURHAFEN

Gleich gegenüber den beiden Tristáns liegt das Flanigan. Dort haben Frühaufsteher gute Chancen, den spanischen König hin und wieder beim Frühstück in legerem Outfit anzutreffen. Wenige Meter entfernt eröffnete im März 2012 das Reeves. Die Kombination aus Café und Bar wird ab neun Uhr gerne von Eignern, Händlern und Crew-Mitgliedern besucht. Touristen sind natürlich ebenfalls willkommen. Auf der Speisekarte stehen neben dem Frühstück unter anderem Tapas und Salate. Abends gibt es oft Live-Musik. Ebenfalls im Südwesten der Insel befindet sich einer der schönsten Häfen von Mallorca: Port d’Andratx. Hier, in dem kleinen Fischerdorf, ist alles etwas ursprünglicher als im super-noblen Puerto Portals. So schafft zum Beispiel der kleine Leuchtturm an der Molein Verbindung mit den Fischerbooten und den vielen vor Anker liegenden Yachten ein ganz spezielles maritimes Ambiente. Aber auch auf Exklusivität und Chic brauchen Besucher in Port d’Andratx nicht zu verzichten. Designerboutiquen, angesagte Bars und Clubs und hochklassige Restaurants entlang der Hafenpromenade lassen selbst anspruchsvollste Gäste auf ihre Kosten kommen. Zu diesen ersten Adressen gehört das Media Luna. Das Lokal überzeugt nicht nur mit exzellenter italienischer Küche, sondern begeistert auch mit einem malerischen Blick über den von der felsigen Bucht geformten Naturhafen, der als einer der schönsten im gesamten westlichen
Mittelmeerraum gilt. Kein Wunder, dass auch Port d’Andratx mit seinem Angebot zu den Lieblings-Yachthäfen vieler Promis und anderer gut Betuchter gehört.
Die mehr als 220 Liegeplätze für Schiffe mit bis zu 15 Meter Länge sind zumindest in den Sommermonaten restlos ausgebucht.

Port Adriano © Jose Hevia
Port Adriano © Jose Hevia

PORT ADRIANO: STARKES STYLING

Der etwa 20 Autominuten westlich von Palma gelegene Port Adriano setzt im Gegensatz zu Port d’Andratx auf Avantgarde. Die Eigner riefen 2008 den weltberühmten Designer Philippe Starck zur Hilfe, um sich von der mächtigen Konkurrenz abzuheben und zahlungskräftige Yachteigner anzulocken. Mittelpunkt des Hafens ist ein 250 Meter langes zweigeschossiges Gebäude, das entlang der Mole entstand. Hier befinden sich die von Starck designten Luxusboutiquen, Gourmettempel und all die anderen Einrichtungen, die Port Adriano zu Mallorcas luxuriösestem Yachthafen wachsen lassen. Internationaler Chic statt mallorquinischem Flair heißt die Devise. Deshalb eröffnete hier inzwischen auch eine Dependance des Sylter Kult-Restaurants Sansibar und versorgt die Gäste mit seiner berühmten Currywurst. Die eigenwillige Ausrichtung gefällt den verwöhnten Wassersportlern. Insgesamt stehen 25.000 Quadratmetergroße Anlegeflächen für mehr als 80 elegante Segel und Motor-Superyachten zur Verfügung. Die Preise sind den hohen Ansprüchen der Hafenbetreiber angepasst. So kostet beispielsweise ein Liegeplatz für eine 60-Meter-Yacht etwa 280.000 Euro pro Jahr. Auf Mallorca machen auch regelrechte „Mega-Kähne“ fest. Die „Lady Moura“, eine der größten privaten Yachten der Welt, hat sich den Club de Mar Mallorca in der Inselhauptstadt Palma sogar als Heimathafen ausgesucht. „Es ist beeindruckend zuzuschauen, wenn diese riesigen Boote einlaufen oder in See stechen“, berichtet ein begeisterter Wassersportfan. Der Hafen liegt nur wenige Schritte vom Zentrum Palmas entfernt und ist trotzdem in der Lage, Schiffe zwischen acht und 135 Metern Länge aufzunehmen. Am Wartekai können sogar bis zu 350 Meter lange Yachten festmachen. 575 gut ausgebuchte Liegeplätze versprechen Schaulustigen von frühmorgens bis spätabends beeindruckende Szenen. Wer sich das Zuschauenbesonders komfortabel gestalten will, kehrt ins Bistro Bens d’Avall im Club de Mar ein. Von dort haben die Gäste einen sensationellen Blick auf Hafen, Schiffe, den Paseo Maritimo, die Hauptstraße Palmas und die weltberühmte Kathedrale. Und vom 2. bis 9. August 2014 rückt die Bucht von Palma wieder in den Mittelpunkt des Interesses der Segelfreunde. Dann findet mit der Copa del Reyeiner der bedeutendsten Segelwettbewerbe im gesamten Mittelmeerraum statt. Im vergangenen Jahr nahmen 120 Boote aus 24 Nationen teil – so viel wie niemals zuvor. Zu den Mitseglern gehörte auch der spanische Thronfolger Prinz Felipe. Das beweist einmal mehr: Mallorca ist ein Paradies für Freunde von Segel- und Motoryachten –egal, ob sie aktiv mitfahren oder nur deren Anblick genießen.

Palma de Mallorca © Thinkstock/iStock: Antonio Gravante
Palma de Mallorca © Thinkstock/iStock: Antonio Gravante

Dorint ⋅ Royal Golfresort & Spa ⋅ Camp de Mar/Mallorca
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07160 Camp de Mar/Mallorca
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