Dorint Life - Das Lifestyle-Magazin der Dorint Hotels & Resorts

Gold im Mund

Aus gutem Grund gilt das Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages: Wer seinem Körper ausreichend Energie zuführt, startet gesund in den Morgen, fühlt sich gut und ist leistungsfähig – und schützt sich vor Heißhungerattacken.

Frühstücksglück
Frühstücksglück

FRÜHSTÜCKSGLÜCK Im Hotel laden das vielfältige Angebot, die appetitliche Präsentation und der besondere Rahmen dazu ein, den Morgen ganz anders zu genießen als zu Hause.

Geht Ihnen das eigentlich auch so? Wann immer ich im Hotel am Frühstücksbuffet stehe, bedaure ich, dass ich gar nicht so viel essen kann, wie das verlockende Angebot hergibt. Knusprige Brötchen, vollwertige Körnerbrote, frisches Laugengebäck. Und die Vielfalt an Belag und Aufstrichen: saftiger Schinken, gebeizter Lachs oder geräucherte Forelle, Käse von mild bis pikant, verführerische Konfitüren und goldener Honig. Läuft Ihnen das Wasser auch schon im Mund zusammen?

A perfect start to the day.

PERFEKTES FRÜHSTÜCKSGLÜCK
Wobei … warum sollte ich mich mit Brot bescheiden, liest mir doch hier der freundliche Koch am Buffet jeden Wunsch von den Lippen ab? Ich wähle ein Omelett mit Champignons, Tomatenwürfeln und Frühlingszwiebeln. Während das in seiner Bratpfanne minutenschnell gart, sehe ich mich um, was es hier sonst noch so gibt: Frikadellchen, Chicken Wings und Rösti. Oder Pancakes, Waffeln und süße Teilchen … vielleicht später. Aber auf Obst kann ich morgens nicht verzichten, und so sortiere ich ein paar Ananasstückchen, Melonenkugeln und Trauben in eine kleine Schale. Damit und mit meinem fertigen Omelett kehre ich an meinen Tisch zurück, wo just in diesem Augenblick eine gut gelaunte junge Dame den gewünschten Cappuccino abstellt. Mein Frühstücksglück ist perfekt: Mehr geht nicht …Oder gehören Sie etwa zu den Frühstücksmuffeln, denen ein doppelter Espresso schon genügt? Dann müssen Sie jetzt ganz tapfer sein: Studien belegen, dass Hungern am Morgen langfristig zu Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Wenn Sie Ihre über Nacht aufgebrauchten Energiereserven nicht auffüllen, plagt Sie noch vor dem Mittagessen der Heißhunger, und nichts Essbares ist mehr vor Ihnen sicher. Damit unser Körper funktioniert, benötigen wir gesunde Energie. Beim Frühstück bekommen wir die am besten durch Kohlenhydrate aus Vollkornbrot, außerdem aus Wasser, Kräuter-Tee oder Saft. Das regt Kreislauf, Stoffwechsel und Verdauung an. Wichtig für das Immunsystem sind Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe aus Obst und Gemüse, und die Muskulatur benötigt Proteine, zum Beispiel aus Schinken, Käse, Eiern und Fisch.

Kaffeepause
Kaffeepause

RICHTIG SNACKEN BEI TAGUNG UND SEMINAR

Langes Sitzen, intensives Nachdenken, dazu große Mengen Kekse und Kaffee? Bei Tagungen kommt die „innere Fitness“ schnell zu kurz. Zwei bis drei Stunden nach dem ersten Frühstück meldet sich der kleine Hunger wieder. Aber auch wenn die Denkarbeit stark beansprucht: Seminarteilnehmer sind alles andere als Schwerstarbeiter, und ohne körperliche Anstrengung ist der Energiebedarf gering. Wer in dieser Situation dann deutlich mehr Kalorien aufnimmt, als er verbraucht, wird bald mit dem Kopf auf der Tischplatte landen. Die Dorint Tagungshotels halten dagegen. Mit vitalen Pausensnacks hat der Durchhänger hier erst gar keine Chance: Die natürlichen Aktivitätstiefs im Tagesverlauf lassen sich zwar nicht außer Kraft setzen, richtiges Essen und Trinken aber können einiges abfedern. Was hier auf das Pausenbuffet kommt, ist deshalb frisch, gesund, optisch ansprechend und lecker. So bleiben Tagungsteilnehmer fit und können konzentriert weiterarbeiten. Auch wenn die Mitarbeiterinnen eines Kosmetikunternehmens während ihres Seminars sicher anders versorgt werden wollen als die Teilnehmer einer Fliesenlegertagung, für alle gleich wichtig sind ausreichend Pausen mit leichten Snacks und – vor allem – viel trinken, am besten Wasser.

Energielieferanten
Energielieferanten

SCHLANKMACHER FRÜHSTÜCK
Aber beim Frühstück geht es nicht nur um die Nährstoffe: Die erste Mahlzeit des Tages unterbricht das nächtliche Fasten, während dessen der Stoffwechsel sich auf Sparflamme stellt. Das morgendliche Frühstück signalisiert unserem Körper, dass keine Hungerphase zu erwarten ist: Der Stoffwechsel wird angekurbelt. Wer nicht frühstückt, verbrennt weniger Kalorien. Der Körper setzt nach einer Hungerphase Fettdepots an, um sich auf die nächste „Fastenzeit“vorzubereiten. Untersuchungen zeigen, dass schon bei Kindern ein Zusammenhang zwischen dem Frühstücken und einem niedrigeren BMI besteht. Der Ernährungsmythos „gespartes Frühstück gleich gesparte Kalorien“ ist damit widerlegt. Bei den Frühstückstypen unterscheidet man neben den Nicht- und den Schnell-Frühstückern zwischen den „Deutschen“, die Brötchen mit Wurst oder Marmelade bevorzugen, und den „Internationalen“,für die Eierspeisen, Speck und Würstchen einfach sein müssen.  Auch auf besondere Wünsche stellen sich Hotels zunehmend ein: „Für unsere vielen koreanischen Gäste bieten wir ein asiatisches Frühstückan, zu dem auch eine Misosuppe mit Seetang und Kimchi angeboten wird“, sagt Andreas Haas, Küchenchef im Dorint Main Taunus Zentrum in Frankfurt-Sulzbach. Mittwochmorgen, zehn vor acht: ImFrühstücksraum herrscht Hochbetrieb. Wenige Tische nur warten noch frisch eingedeckt auf neue Gäste. An den meisten beugen sich die Frühstückenden über ihre Teller und Tassen, um sich zu stärken – die einen hastig, andere genussvoll und in aller Ruhe. Es duftet nach frisch gebrühtem Kaffee und buttrigen Croissants. Wer nicht auf seinem Stuhl sitzt, ist unterwegs zum Buffet: Hier herrscht reges Treiben, werden Platten, Körbe und Schüsseln beäugt und Teller, Schälchen und Gläser gefüllt, bevor es wieder zurück geht an den Tisch zum Partner, zu den Kollegen oder zur Zeitung. Dazwischen bahnen sich Kellner den Weg, die diskret dafür sorgen, dass das geleerte Geschirr bei der Rückkehr an den Platz verschwunden ist und dass am Buffet der Nachschub nie versiegt. Seit fast zwei Stunden geht das so. Um halb sieben schon haben sich hier die ersten etwas schlaftrunkenen Frühstücker eingefunden, um sich mit noch kleinen Augen schnell für den ersten Termin oder die Abreise bereit zu machen – da ist auch der Coffee-to-go als Wachmacher für unterwegs sehr willkommen. Und wer einen besonders frühen Flug erwischen musste, hat sich vielleicht eine Kleinigkeit aufs Zimmer bringen lassen, um nicht mit leerem Magen in den Tag starten zu müssen. Für viele Gäste ist aber auch das üppige Frühstück auf dem Hotelzimmer längst eine Selbstverständlichkeit. Gerade weibliche Business-Reisende schätzen die morgendliche Privatsphäre und müssen gleichzeitig nicht auf eine reiche Auswahl verzichten. Oder Frühsportler und Jogger freuen sich darauf, bei der Rückkehr das vom Zimmerservice fertig angerichtete Frühstück vorzufinden.Für Langschläfer hingegen wird das Buffet im einladenden Frühstücksrestaurant auch um halbelf noch alles bereithalten, was Herz, Gaumen und Bauch begehren – mitten in der Woche. Da hilft dann auch schon mal ein Glas Sekt dabei, den Kreislauf in Schwung zu bringen.

Sektfrühstück
Sektfrühstück