Dorint Life - Das Lifestyle-Magazin der Dorint Hotels & Resorts

Hamburg-Eppendorf – neues Dorint Hotel im "Venedig des Nordens"

Modern, elegant und geradlinig – diese Attribute treffen nicht nur auf die Elbmetropole selbst zu, sondern vor allem auf das neu eröffnete Dorint Hotel im Stadtteil Eppendorf. Ein ganz besonderes Haus an einem ganz besonderen Standort.

Panorama Hafenstadt

"Seit März sind wir vor Ort und haben sechs Monate lang in Baucontainern gearbeitet", erinnert sich Hoteldirektor Andreas Rühlicke. Seit Mai sind auch die Verantwortlichen für Reservierung und Verkauf an Bord. "So etwas schweißt ein Team zusammen", ist Rühlicke überzeugt. Das war eine wichtige Zeit, denn die gesamte Belegschaft wurde neu zusammengestellt. Alle künftigen Mitarbeiter fanden sich in Eppendorf auf dem Gelände des Universitätsklinikums zusammen, packten mit an, verrückten Möbel, verteilten Geschirr und Bettwäsche in den insgesamt 195 Zimmern.
"Schief gehen durfte nichts, denn zeitlich war alles knapp kalkuliert", erzählt der Hoteldirektor, der in den vergangenen vier Jahren das Dorint Hotel An der Kongresshalle Augsburg leitete. Es gab Mitte des Jahres bereits Buchungen für den Eröffnungstag am 15. September. "Um 10.30 Uhr kam der erste Gast ins Hotel", sagt Rühlicke. Er selbst begrüßte ihn mit einem Blumenstrauß und einer Flasche Champagner. Rund zwei Monate nach der Eröffnung kann das Dorint in Eppendorf beinahe eine Vollbelegung verzeichnen.
"Wir haben im August ständig daran gedacht, ob alles rechtzeitig fertig wird. Es hat geklappt." Mittlerweile hat der 42-Jährige den Stress hinter sich gelassen. "Zum Glück konnten wir die Küche eine Woche vorher ausprobieren. Ein Hotel ohne funktionierendes Restaurant wäre undenkbar." Auch das Servicepersonal musste auf die neuen Kassensysteme, die Tischnummerierung und den Rezeptionsbereich geschult werden. Mittlerweile sind die ersten Wochen nach Eröffnung mit Bravour bestanden, der Standort auf dem Gelände des Universitätsklinikums Eppendorf ist für Businessgäste ideal. Wer zu Schulungen, Symposien oder Seminaren anreist, findet nur wenige Schritte vom Klinikum entfernt ein komfortables 4-Sterne-Hotel mit modernen Zimmern in schlichter Eleganz und mit allem technischen Equipment, das der Geschäftskunde braucht. W-Lan im gesamten Gebäude und in allen Zimmern, iPod-Station und Flachbildschirm sind selbstverständlich. "In unseren Bädern gibt es kein Plastik", hebt Rühlicke hervor. Alles "Naturstein, Glas und Keramik".

Dorint baut Brücken

Neben Firmenkunden, die ihre medizinischen Produkte in den Klinikbereichen
des UKE präsentieren, oder Ärzten, die live im Konferenzsaal des Hotels eine Operation per Videoschaltung mitverfolgen können, nutzen auch Privatleute das neue Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf. "Wir haben zurzeit viele Gäste aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, die regelmäßig in Hamburg Arzttermine wahrnehmen", ist Rühlicke erfreut, wie schnell diese Klientel auch das Dorint nutzt. Zu zwei Fachkliniken sind sogar Brücken gebaut worden. Von der ersten und zweiten Etage des Hotels erreichen Gäste ihren Arzt so durch einen gläsernen Gang, ohne dass sie dafür nach draußen müssen. "Das schafft die größtmögliche Privatsphäre", so der Hoteldirektor.
Doch gar nicht vor die Tür zu gehen, wäre natürlich viel zu schade. Denn die Elbmetropole hat so viel zu bieten. Wer nur einen kurzen Aufenthalt plant, sollte zumindest die Highlights erlebt haben.

Vom Schmuckstück in die Moderne

Bar „Seventy-Two“ im Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf

"Eppendorf ist schon ein Schmuckstück für sich", beschreibt Rühlicke den Stadtteil, der schon vor 800 Jahren bei den Hamburgern wegen des gesunden Wassers und der frischen Luft beliebt war. Erholung suchende Städter fuhren zur Kur an das Dorf am Wasser - woher sich das Wort "epen" ableitet. Eppendorfer Baum und Eppendorfer Landstraße sind die Flaniermeilen des Viertels, die bequem vom Hotel aus zu Fuß zu erreichen sind. Shoppen und Schlemmen stehen hier im Mittelpunkt: Schuhgeschäfte, Designer, edle Einrichtungsgeschäfte und feine Cafés haben sich am Eppendorfer Baum, benannt nach dem Schlagbaum an der Grenze zu Harvestehude, niedergelassen. Gleich gegenüber steht das Mini-Luxuskaufhaus "Kaufrausch". Vor einigen Jahren haben sich Designer und Händler hier zusammengetan und dieses besondere Geschäft eröffnet. In dem verwinkelten Altbau bieten sieben Läden und ein Café Wohnaccessoires, Schmuck, Mode und Taschen an. Edel und extravagant. Wie auch "Violas Gewürze und Delikatessen": Gewürze aus aller Welt, hervorragende Olivenöle und andere Spezialitäten stehen appetitlich angerichtet in den dunklen Holzregalen. Und wer in der Eppendorfer Landstraße mit ihren weißen Gründerzeithäusern und den kleinen Boutiquen Lust auf mehr bekommen hat, unternimmt eine Tour durch Hamburgs Innenstadt. Hier locken Prachtbauten an der Binnenalster, weiße Arkadengänge mit teuren Geschäften und Ateliers, Terrassen mit Blick aufs Wasser und der Kontrast zwischen Historie und Moderne: in der Speicherstadt und der HafenCity.

Hamburg wächst über sich hinaus

Gehobener Service steht im Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf an erster Stelle

"Wir arbeiten eng mit der Hamburg Tourismus GmbH zusammen", sagt Andreas Rühlicke zum touristischen Angebot des Hotels. Für Gruppen würde beispielsweise kurzerhand ein Bus hin zu einer Barkasse gemietet, die dann entweder über Alster oder Elbe schippert. Denn Hamburgs Attraktion ist das Wasser. Einst durchzogen 29 kleine Kanäle, Fleete genannt, die Stadt. Sie waren die wichtigsten Verkehrswege für den Handel. Deshalb hat Hamburg auch so viele Brücken. Mit 2.500 besitzt die Elbmetropole mehr als Venedig, Italiens Gondelstadt kann mit etwa 400 kaum aufwarten.
Aber auch bei Musicals und Museen hilft das Hotel mit VIP-Eintrittskarten. Das erspart Wartezeiten, beispielsweise bei den Dauerbrennern "Hamburg Dungeon" und "Miniatur Wunderland" in der Speicherstadt. Sie lässt sich zusammen mit der HafenCity übrigens bequem zu Fuß erkunden. Beide zeigen, wie Hamburg immer weiter ins Wasser wächst.
Standen einst die riesigen roten Backsteingebäude der Speicherstadt in vorderster Front an der Elbe, ist dem Handelsviertel aus dem Jahr 1881 mit seinen Korn-, Kakao- und Kaffeespeichern seit 2003 der Blick versperrt: Moderne Neubauten, ausgezeichnete Architekturprojekte aus Stahl und Glas mit teilweise bizarren Formen stehen am Wasser - die HafenCity. Das gigantische Bauprojekt soll mit 157 Hektar Fläche die Hamburger Innenstadt um 40 Prozent vergrößern. Ein völlig neuer Stadtteil wird in den kommenden Jahren in die Elbe hinein gebaut, die Projekte im Westen sind schon verwirklicht. Schicke Promenaden laden zum Bummeln zwischen Restaurants, Cafés und extravaganten Wohn- und Bürogebäuden ein.

Fotos: © Soenne