Dorint Life - Das Lifestyle-Magazin der Dorint Hotels & Resorts

Kleine Paradiese für Shopper

Kauflustige jetten zum Shoppen gerne nach Paris, Mailand oder Berlin – und übersehen dabei, dass es sich abseits der Metropolen oft richtig gut einkaufen lässt. Gerade in etwas kleineren Städten behaupten sich kreative Einzelhändler erfolgreich gegen internationale Ketten und ist der Kunde noch König.

Mit Individualität abseits des Mainstream bieten sich Städte wie Dresden, Freiburg, Baden-Baden oder Bremen für den Shoppingtrip geradezu an. Dort gibt es viele kleine Boutiquen, Geschäfte und Galerien, die Ausgefallenes, Einzigartiges und Regionaltypisches verkaufen.

Milchladen © Desdner Molkerei Gbr. Pfund GmbH
Milchladen © Desdner Molkerei Gbr. Pfund GmbH

DRESDEN: VON ELEGANT BIS FLIPPIG
„Wir wollten mal raus aus Berlin, was Neues sehen, aber auch schön shoppen, so ein richtiges Mädelwochenende eben!“ Die drei Freundinnen Marie Wagner (28), Lena Fischbach (30) und Charlotte Maurer (31) gönnen sich ein verlängertes Frühlings-Wochenende in Dresden. Die Kinder sind mit ihren Papas zu Hause geblieben, die Smartphones bleiben ausgeschaltet, und so können die Frauen ihre Zeit zusammen so richtig genießen. Ein paar Sehenswürdigkeiten haben sie schon erkundet, jetzt wird gebummelt und eingekauft. Zwischen Semperoper und Dresdener Frauenkirche geht es vom Theaterplatz aus mit der Tram Linie 4 über die Augustusbrücke zum Palaisplatz. Von dort ist es nur ein Katzensprung zum Barockviertel, einem historischen Stadtteil, in dem viele Künstler und Kreative leben und arbeiten. „Hier gibt es total schöne und ausgefallene Geschäfte, da muss man in Berlin oft länger suchen, bis man die findet. “Charlotte, Lena und Marie sind begeistert. Rund um die Königstraße geht es ziemlich elegant zu: In den Boutiquen, Galerien und Antiquitätengeschäften finden Shopping-Begeisterte modische Einzelstücke, Kunst für die eigenen vier Wände und ausgefallene Wohnaccessoires. Geschenke für die Lieben – von flippig bis traditionell – gibt es in den Kunsthandwerker-Passagen an der Hauptstraße und in den Museumsshops, in der Neustädter Kunsthofpassage und in der Friedrich-Wieck-Straße am „Blauen Wunder“, der Elbbrücke zwischen Loschwitz und Blasewitz. Als Mitbringsel für Freunde und Bekannte bieten sich sächsische Originale an: Meißener Porzellan, Räuchermännchen aus dem Erzgebirge oder Wein von den Hängen der Sächsischen Weinstraße. Käsespezialitäten aus der Region und die berühmte Milchseife gibt es bei Pfunds, dem „schönsten Milchladen der Welt“. Diesen Titel verdankt das Geschäft den handbemalten Fliesenbildern, die hier seit 1891 eine Fläche von 275 Quadratmetern bedecken. „Das sieht echt aus wie im Märchen“, sind sich die drei Berlinerinnen einig. Hier gibt es aber nicht nur was zu schauen, sondern auch viele Köstlichkeiten. Sächsische Quarkkäulchen und Dresdner Eierschecke stehen auf der Karte. Echtes Kraftfutter für die nächste Shoppingrunde. Vielleicht dann in ...

© Baden Baden Kur & Tourismus GmbH
© Baden Baden Kur & Tourismus GmbH

BADEN-BADEN: TOP-EXKLUSIV
Ein „gefundenes Fressen“ für große und kleine Schleckermäulchen ist Baden-Baden. Die legendäre Confiserie Rumpelmayer gilt hier als Synonym für die süßeste Seite des Kurortes an der Oos. Dabei stand die Wiege nicht im Badischen, sondern in Dresden, der Heimat des Christstollens. So schließt sich der Kreis: Noch heute wird die nach alter Rezeptur gebackene Köstlichkeit zur Weihnachtszeit von Dresden und Baden-Baden aus in alle Welt verschickt. Zu den kulinarischen Highlights der Stadt zählen die Baden-Badener „Kurgarten-Kastanien“ ebenso wie die „Roulettekugeln“ und viele andere mundwässernde Trüffelsorten. Nach dem Schokoladengenuss geht es in die Sophienstraße, die „Fifth Avenue“ Baden-Badens. Wer hier ebenso hemmungslos wie exklusiv shoppen möchte, sollte zuvor möglichst im Casino oder auf der Pferderennbahn richtig abräumen. Exklusive Boutiquen bieten edle Uhren, funkelnden Schmuck, Art Déco-Antiquitäten und ausgefallene Präsente – auch in den historischen Kolonnaden vor dem Kurhaus. Die sehenswerten Gässchen der verkehrsfreien Innenstadt sind ebenfalls ein regelrechtes Shoppingparadies. In der Langen Straße findet sich beispielsweise der traditionsreiche Hutmacher Olivier Maugé, dessen individuelle Kreationen während der Internationalen Galopprennen Baden-Baden/Iffezheim regelmäßig Aufsehen erregen –dann öffnet Monsieur Maugé auch seinen Hutpavillon auf dem Renngelände.

Shopping © Thinkstock/iStock: Luminastock
Shopping © Thinkstock/iStock: Luminastock

BREMEN: BUNT UND LEBENDIG
Auch Bremen ist auf besondere Weise mit dem Dresdener Elbtal verbunden: Im Mai 1934 wurde dort in der Böttcherstraße eineinzigartiges Glockenspiel mit 30 Glocken aus Meißener Porzellan installiert. Zum Klang der Glocken rotieren in einem teils drehbaren Turm zwischen dem Haus des Glockenspiels und dem Roselius-Haus zehn geschnitzte und farbig gefasste Holztafeln, die bekannte Ozeanbezwinger wie Christoph Columbus, Charles Lindbergh oder Ferdinand Graf von Zeppelin zeigen. Auch wenn sich die Böttcherstraße als wichtige Verbindung zwischen Weser und Markt bis ins Mittelalter zurückverfolgen lässt, erhielt sie ihr heutiges Gesicht erst in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts durch Ludwig Roselius, den Bremer Kaffeekaufmann und Erfinder des koffeinfreien Kaffees. Heute bilden Museen, Kunsthandwerkstätten in verwinkelten Höfen, Gastronomie und hochwertige Einzelhandelsgeschäfte auf gut 100 Metern Länge eine eigene kleine Welt – ein seltenes und besonders gut gelungenes Beispiel für die Architektur des Expressionismus. Vor allem Kunsthandwerk und außergewöhnliche Designerstücke werden hier zum Kauf angeboten. Wer es bunt und lebendig mag, besucht „Das Viertel“zwischen Oster- und Steintor. Individualität wird hier groß geschrieben – auch in Sachen Mode. Nicht nur zahlreiche gemütliche Cafés, Bars und internationale Restaurants sind hier zu finden, sondern auch liebevoll geführte Einzelhandelsgeschäfte, Feinkost- und Lebensmittelläden, die zum Stöbern, Staunen und Shoppen unter freiem Himmel einladen. Kleine Wochenmärkte auf dem Ulrichsplatz, dem Ziegenmarkt oder dem Berliner Platz bieten außerdem frische Lebensmittel, Blumen und zahlreiche Bio- und Ökowaren an. Von A wie Aal bis Z wie Zylinder ist wirklich alles im „Viertel“ zu haben.

Freiburg © FWTM/Raach
Freiburg © FWTM/Raach

FREIBURG: WIE IM URLAUB
In Deutschlands „südlichster Großstadt“ konzentriert sich das Erlebnisshopping ganz klassisch auf die Altstadt und die Innenstadt. Zu den wichtigsten Straßen in Freiburg zählt schon seit dem Mittelalter die Kaiser-Joseph-Straße, im Volksmund auch „Kajo“ genannt. Diese Einkaufspromenade mit ihren zahlreichen malerischen Seitengassen befindet sich zwischen Martinstor und Friedrichsring. Im Stadtteil Oberlinden, zum Beispiel in der Salz-, Herren- und Konviktstraße, gibt es noch viele inhabergeführte Geschäfte, charmante Cafés und Restaurants– hier erlebt man den fast mediterranen Charme der Freiburger Altstadt. „Ich fühle mich hier immer ein bisschen wie im Urlaub“, schwärmt eine waschechte Freiburgerin. Besonders idyllisch schlendern Shopping-Begeisterte zwischen den Arkaden und den kleinen Minikanälen, den „Bächle“. Ab und an finden sich hier sogar Palmen am Wegesrand. Hier reihen sich kleine schicke Boutiquen, Buchläden, Antiquitätenhändler und Schmuckgeschäfte aneinander. Auch die Schweizer Nachbarn kommen immer wieder gern zum Einkaufen nach Freiburg, „weil es hierso schöne Geschäfte gibt, die wir bei uns in der Schweiz nicht haben, und vor allem, um Anzüge für meinen Mann zu kaufen. Wir sind schon Stammkunden“, berichtet ein Ehepaar aus Winterthur. Wunderschön ist auch der Bereich rund um den Münsterplatz mit seinem täglichen Wochenmarkt. Bei schlechtem Wetter ist die Freiburger „Markthalle“ in der Grünwälderstraße eine gute Alternative. Früher liefen hier Druckmaschinen auf Hochtouren, heute gibtes neben prickelndem Champagner, frischem Fisch und knackigem Gemüse noch viele andere Leckereien zu erstehen und zu kosten. In diesen vier und vielen weiteren Städten, die abseits ausgetretener Pfade und der Hektik der Großstadt nur darauf warten, ihre Shopping-Schätze preiszugeben, findet ein ausgedehnter Shoppingtrip seinen wohltuenden und genussvollen Ausklang in einem Dorint Hotel.


Shopping Paradiese :

Dorint ⋅ Hotel ⋅ Dresden
Grunaer Straße 14
01069 Dresden
Tel.: +49 351 4915-0
www.dorint.com/dresden

Dorint ⋅ Maison Messmer ⋅ Baden-Baden
Werderstraße 1
76530 Baden-Baden
Tel.: +49 7221 3012-0
www.dorint.com/baden-baden

Dorint ⋅ Park Hotel ⋅ Bremen
Im Bürgerpark
28209 Bremen
Tel.: +49 421 3408-0
www.dorint.com/bremen

Dorint ⋅ An den Thermen ⋅ Freiburg
An den Heilquellen 8
79111 Freiburg
Tel.: +49 761 4908-0
www.dorint.com/freiburg